"Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Neuburg an der Donau
Seit September 2003 wird das Programm «Lokales Kapital für soziale Zwecke» in Neuburg an der Donau, Stadtteil Ostend umgesetzt – seit September 2004 auch im neuen Sozialen Stadtgebiet Schwalbanger/Neufeld.
Bis Juni 2007 wurden im Ostend bei Gesamtkosten in Höhe von 329.187 € insgesamt 50 Mikroprojekte – im Schwalbanger/Neufeld waren es bei 228.599 € insgesamt 37 Mikroprojekte – im Rahmen des Förderprogramms „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Europäischen Sozialfonds realisiert. Für die Gebiete wurden Projektanträge, so genannte Aktionspläne, erarbeitet. Die Anträge beschreiben die Problemlagen der Gebiete, benennen die Entwicklungsziele und Handlungskonzepte für die Programmlaufzeit. Durch das Programm sollen die Beschäftigungschancen von Menschen, die am Arbeitsmarkt prinzipiell benachteiligt sind, verbessert und der soziale Zusammenhalt in den Vierteln gestärkt werden. Alle Angebote werden dabei nach den Prinzipien der geschlechtlichen Gleichberechtigung entwickelt.

Im Sachgebiet 604, Städtebauförderung des Bauamtes Neuburg an der Donau wurde eigens eine Lokale Koordinierungsstelle zur Organisation und Abwicklung des Bundesprogramms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Neuburg an der Donau eingerichtet. Beraten und unterstützt wird diese vom Stadtteilmanagement Ostend
und Schwalbanger/Neufeld
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Verschiedene lokale Träger, Initiativen und Privatpersonen aus den Stadtteilen entwickelten Projekte, die sich an den konkreten Bedürfnissen und Defiziten in den einzelnen Stadtteilen orientierten. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten damit oftmals gezielter erreicht werden als durch stadtübergreifende Maßnahmen. Die durch das Bundesprogramm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" entstandenen Netzwerke sollen den Menschen in den Fördergebieten helfen, ihr eigenes wirtschaftliches und soziales Potential auszuschöpfen und die Lebensqualität ihres Stadtteils zu verbessern.
Die Entscheidung, welche Projekte gefördert werden, liegt bei den Stadtteilen. Aus den bestehenden Stadtteilbeiräten und Arbeitskreisen sowie der Bürgerschaft wurden Interessierte benannt, die als Begleitausschüsse im Rahmen der Aktionspläne richtungsweisende Rahmenbedingungen fest setzen, den Bedarf der Fördergebiete diskutieren, die Projektanträge der Projektträger begutachten und letztendlich die Projektmittel vergeben.
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